... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

 

Lieber Mensch:COURTNEY A. WALSH Du hast es alles falsch verstanden!

Du bist nicht hier, damit Dir bedingungslose Liebe gelingt.
Die ist dort, woher Du kamst und wohin Du gehen wirst.
Du bist hier, um menschliche Liebe zu lernen.
Allumfassende Liebe. Schmuddelige Liebe. Schwitzige Liebe.
Verrückte Liebe. Gebrochene Liebe. Ungeteilte Liebe.
Durchtränkt vom Göttlichen. Lebendig durch die Anmut des Stolperns.
Offenbart durch die Schönheit des … Scheiterns. Und das oft.
Du bist nicht auf die Welt gekommen, um perfekt zu werden. Du bist es schon.
Du bist hier, um herrlich menschlich zu sein. Fehlerhaft und fantastisch.
Und um im Erinnern wieder aufzuerstehen.
Aber bedingungslose Liebe? Erzähl mir nichts davon.
Denn wahre Liebe kommt OHNE Adjektive aus.
Sie braucht keine näheren Bestimmungen. Sie braucht keine perfekten Umstände.
Sie bittet Dich nur, daß Du kommst. Und Dein Bestes gibst. Dass Du im Hier und Jetzt ganz da bist.
Dass Du leuchtest und fliegst und lachst und weinst und verwundest und heilst und fällst und wieder aufstehst
Und spielst und machst und tust und lebst und stirbst als unverwechselbares DU.
Das genüge. Und das ist viel.

Courtney A. Walsh (aus dem Englischen)

© 2024 Akademie-Lichtung

O Du, die Vollkommenheit von Liebe, der Harmonie und Schönheit,
Herr des Himmels und der Erde,
öffne unsere Herzen, damit wir Deine Stimme hören,
die ständig aus unserem Innern erklingt.
Enthülle uns Dein göttliches Licht, verborgen in unserer Seele,
damit wir das Leben besser erkennen und verstehen.

Gnadenreicher und barmherziger Gott,
gib uns Deine große Güte,
lehre uns Dein liebendes Verzeihen,
erhebe uns über die Unterschiede und Abgrenzungen,
die uns Menschen trennen,
sende uns den Frieden Deines göttlichen Geistes und vereinige uns alle
in Deinem vollkommenen Sein.

Amen

Hazrat Inayat Khan (1882 - 1987)

Denkimpuls

Pablo PicassoEs gibt den, der aus der Sonne einen gelben Fleck macht. 
Und es gibt den, der aus einem gelben Fleck die Sonne macht.

Pablo Picasso (1881-1973)

 

 
 

 

 

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